17.07.: Bericht „Brauchen wir (mehr) China?“

Am 17.07. fand eine Vorstellung des Vereins mitsamt eines Kurzvortrags zum Thema „Brauchen wir (mehr) China?“ und anschließender Diskussion statt. Ca. 30 Gäste, zum Großteil Studierende, erschienen zum Veranstaltungsort an der Fakultät für Maschinenwesen an der Technischen Universität München, um mehr zu diesem sehr wichtigen Thema zu erfahren und auch um sich selbst in die Diskussion einzubringen.

Prof. Johannes Fottner, Vorstandsvorsitzender des DCI e.V. und zugleich Professor an der Fakultät, begrüßte die Gäste und gab seine Sichtweise zum Thema der Veranstaltung wieder. Insbesondere ging er auf die Bedeutung Chinas für den deutschen Mittelstand ein, der sich nicht genug mit den Chancen einer Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen und einer Öffnung zum chinesischen Markt beschäftige.

Anschließend stellte Bernhard Häfner Zweck, Ziele und Struktur des Vereins vor und erläuterte die Vorteile einer Mitgliedschaft, vor allem für Studierende. Zentral ist dabei das Netzwerk mit anderen interessierten und China-affinen Schülern, Studierenden, Professoren, Firmenvertretern und weiteren Persönlichkeiten aus Forschung und Industrie, das auf gegenseitigem Interesse und Verständnis aufbaut. Auch das attraktive Veranstaltungsangebot wurde vorgestellt, das aus Werksbesuchen, Lehrstuhlführungen, Vorträgen, aber natürlich auch Stammtischen zum informellen Austausch besteht.

Dr. Peter v. Zumbusch, Vice President Engineering der Wacker Chemie AG und Finanzvorstand des DCI mit jahrelanger Chinaerfahrung, gab anschließenden einen Kurzvortrag zum Thema „Brauchen wir (mehr) China?“, der in großen Teilen auf einem vorausgegangenen Vortrag von Titus von dem Bongart basierte. Die zentrale These dabei war, dass die Deutschen deutlich weniger Wissen von und Interesse an China und seiner Kultur hätten als andersherum. Diese Diskrepanz an Wissen und Verständnis sei oftmals leider ein Hindernis für den interkulturellen Austausch zwischen Deutschen und Chinesen. Darum bemühe sich der DCI e.V., mit seinem Veranstaltungsangebot zum gegenseitigen Austausch und zur Vermittlung von Wissen und kulturellen Kompetenzen beizutragen.

Die anschließende Diskussion war davon geprägt, welche konkreten Veranstaltungsformate dazu am besten beitragen könnten. Schließlich sind verschiedene Ziel- und Altersgrupen an verschiedenenen Inhalten und Formaten interessiert. Teilnehmer mit unterschiedlichen Hintergründen konnten dazu und zum Thema allgemein ihre Meinung kundtun. Besonders erfreulich war dabei, dass sowohl Deutsche als auch Chinesen ihre Sicht der Dinge teilten.

Zum Ende der Veranstaltung gab es die Gelegenheit, sich bei Häppchen und Getränken miteinander auszutauschen und persönlich kennenzulernen. Hier wurden einige der Themen aus der Diskussion aufgegriffen und weitergespannt.

Wir freuen uns bereits darauf, bekannte und neue Gesichter bei unserer nächsten Veranstaltung begrüßen dürfen.

Der Vortrag Titus v. dem Bongarts vom 21.05.2019 kann für den privaten Gebrauch hier runtergeladen werden.

 

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